private und berufliche Verantwortung

Verantwortung!

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Was bedeutet Verantwortung!

Was sagt Ihnen dieses Wort? Sind Sie dafür bereit? Übernehmen Sie täglich Verantwortung Ihr privates und berufliches TUN?

 

Bereit für ein Mehr an Verantwortung?

In diesem Blog-Artikel möchte ich mit Ihnen ein ganz wichtiges Thema behandeln. Die meisten Menschen wollen gerne gutes Geld verdienen. Viele davon möchten auch eine bessere Position bekleiden bzw. auch mehr für ihre Arbeit erhalten. Auch wenn sie z.B. in der Produktion, auf einer Baustelle oder in einem Lager tätig sind. Das ist absolut positiv und begrüßenswert! Doch was viele Menschen in diesem Zusammenhang übersehen, ist ein wichtiges Bindeglied, damit man in den Genuss von „mehr“ kommt. Sie müssen dann auch bereit sein, mehr Verantwortung zu übernehmen.

 

„Verantwortung“ – ein heißes Thema

Wenn ich mit Chefs über das Thema Verantwortung spreche, dann beklagen sie sich oft, dass sie das Gefühl haben, viele ihrer Mitarbeiter sind nicht bereit, die notwendige Verantwortung für ihre Arbeit zu übernehmen. Das wird dann besonders sichtbar, wenn Fehler eintreten. Plötzlich ist keiner verantwortlich. Jeder versucht die Schuld auf den anderen im Team oder auf externe Partner oder auf Umstände zu schieben. Keiner steht dann da und sagt: „Ja, ich habe das getan, es tut mir leid. Ich werde es ausbessern.“

Führungskräfte bemängeln häufig, dass die Erfolge im Team nicht so passen, wie es ihren Vorstellungen entspricht. Ich frage dann als Wirtschaftstrainer: „Okay, ich nehme einmal diese Aussage so hin, wie Sie mir übermittelt haben. Jetzt meine Frage: Was tun Sie dagegen?“ Dann sehe ich in fragendende Führungskräfte-Gesichter. Sie sagen: „Ich verstehe Sie nicht. Ich sage es den Mitarbeitern ja immer in jeder Besprechung, wo die Defizite sind und wie man es besser machen kann. Doch offensichtlich wollen die nicht hören. Es kommt einfach zu keiner Verbesserung.“ Ich erwidere: „Da irren Sie. Darum geht es mir jetzt gar nicht. Sondern ich meine: Was tun Sie, damit diese Situation besser wird? Sie haben die Verantwortung für das Team. Es ist Ihr Job, dass die Mitarbeiter besser werden, dass sie die Erfolge erwirtschaften, die Sie sich bzw. Ihre Führungskräfte-Kollegen und der Chef z.B. vorstellen. Genau darum geht es. Es geht um die Verantwortung, das Team zum Erfolg zu führen.“

Manche Führungskräfte machen es sich wirklich zu einfach. Sie listen ganz einfach die Defizite des Teams auf und versuchen meist mit Druck eine Verbesserung zu erzielen. Doch darum geht es gar nicht. Ihre Verantwortung ist es,

  • dem Team dabei hilfreich zur Seite zu stehen, dass eine Verbesserung eintritt.
  • Sie zu schulen,
  • ihnen Tipps zu geben,
  • ihnen ein gutes Vorbild zu sein.
  • Wenn notwendig, es ihnen vorzumachen, wie man es besser machen kann.

Natürlich wird es immer wieder Mitarbeiter geben, wo man feststellt: „Okay, der passt nicht ins Team. Für den passt der Job nicht. Der ist für die falsche Position besetzt worden.“ Keine Führungskraft kann in einen neu eingestellten Mitarbeiter hineinsehen. Doch das ist bitte die Ausnahme. In den meisten Fällen ist die entsprechende Führungskraft die Erfolgsblockade.

Es ist die Verantwortung der Führungskraft, ein Team Richtung Erfolg zu führen.

 

Die Verantwortung als Mitarbeiter

Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für Sie, liebe MitarbeiterInnen. Sie können sich nicht vor Ihrer Verantwortung drücken. Sie haben sich für Ihren Beruf entschieden. Sie haben mit Ihrer Bewerbung Ihrem zukünftigen Chef bzw. der Führungskraft eines eindeutig signalisiert: „Ich bin ein Gewinn für Ihre Firma.“ Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie sich im Bewerbungsgespräch als schwacher Mitarbeiter, ja vielleicht sogar als Loser präsentiert haben. Sie werden sich von der besten Seite präsentiert haben. Sie werden Highlights hineingeworfen haben, die dem Entscheidungsträger auf der anderen Seite signalisiert: „Nimm mich. Ich bin ein Profit für Deine Firma.“ Einmal ehrlich unter uns gesagt: „Wann haben Sie das vergessen?“ Denn es muss Ihnen doch klar sein, dass es nicht nur darum geht, Ihre Arbeit zu machen. Sondern dafür auch die damit verbundene Verantwortung zu übernehmen.

Es tut mir richtig weh, dass ich im Zuge meiner Firmentrainings immer wieder auf Führungskräfte und Mitarbeiter treffe, die tatsächlich nicht einmal im Ansatz bereit sind, Verantwortung für das zu übernehmen, was Sie täglich tun und beeinflussen.

 

Praxisbeispiel: Verantwortung

Das folgende Praxisbeispiel soll Ihnen noch einmal aufzeigen, warum es mir so wichtig ist, Ihnen die Augen punkto Verantwortung zu öffnen. Ich habe in einem tollen Handwerksbetrieb mit über 50 Mitarbeitern mehrere Firmentrainings durchgeführt. Die Junior-Chefs haben sich über Folgendes beklagt: Die Mitarbeiter gehen mit den Firmenautos brutal um. Es ist ihnen egal, wie sie aussehen. Sie fahren brutal in Schlaglöcher. Das führt dazu, dass die Reparatur- und auch Neuanschaffungs-Kosten beim Fuhrpark der Firma sehr hoch sind. Gleichzeitig erzählte mir einer der Junior-Chefs: Wenn Sie ins Privatauto umsteigen, gehen sie mit diesem wie ein rohes Ei um. Wenn sie dann wegfahren, fahren sie auch über eine Schotterstraße. Sobald sie vom Asphalt auf die Schotterstraße kommen, fahren sie im Schnecken-Tempo, dass ja kein Steinchen aufspringt und vielleicht ihren Lack, die Alu-Felgen oder noch höher eine Scheibe oder den Spiegel verletzt, zerkratzt oder sonstige unschöne Schäden hinterlässt. Beim Firmenauto ist ihnen das vollkommen egal.

Ich glaube, ein sehr gutes Beispiel, welches eines wirklich eindrucksvoll beweist. Viele Menschen sind nicht bereit, Verantwortung für ihr TUN zu übernehmen.

 

Meine Empfehlung zum Thema „Verantwortung“

Übernehmen Sie ab heute Verantwortung für das, was Sie tun. Denn das zeichnet letztendlich erfolgreiche Teams aus und führt zu dauerhaften Firmen-Erfolgsstorys.