Lust oder Unlust – Startups zeigen es vor

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Lust oder Unlust – Mein Klassiker ist „IN“ bei den bestaunten Startups, die für die Zukunft der Firma stehen, „IN“!

Berliner Startup- und Gründer-Szene belegt weltweit Platz 7

Dieses Jahr bin ich regelmäßig in Berlin und setze mich neben meinen Mystery-Shopping-Touren auch intensiv mit der dort ansässigen Startup-Szene auseinander. Laut Experten und vielen Medienberichten belegt die Berliner Startup- und Gründer-Szene weltweit den 7. Platz. Das bedeutet im Klartext: Berlin gehört zu den wichtigsten Hotspots, wenn es darum geht, wie wird die Zukunft der Firma und damit eng verbunden die Wirtschaft aussehen.

 

Das Erfolgsgeheimnis von Lust oder Unlust

Immer wieder bestätigt sich mein Klassiker, den ich in der zweiten Energiequelle meines Bestseller: „7 emotionalen Energiequellen des Erfolges“ präsentiert habe. Er lautet: „Das Erfolgsgeheimnis von Lust oder Unlust“.

Bereits dortzumals habe ich den Teilnehmern präsentiert, welche 7 Energiequellen uns täglich beeinflussen und letztendlich darüber entscheiden, ob wir unsere Ziele erfolgreich verwirklichen oder ob wir unnötige Hürden und Misserfolge hinnehmen müssen.

 

Zu welcher Gruppe gehören Sie?

  • Gehören Sie zu den Gestaltern oder zu den Verhinderern?
  • Gehören Sie zu den Vergangenheits-Bewahrern oder zu jener Zielgruppe, die aktiv an der Zukunft mitgestaltet und somit auch offen für Neues und die sich daraus ergebenden Chancen ist?

Aufmerksamen Bloglesern ist bei diesen beiden Sätzen sicher aufgefallen, dass ich diese Wörter und Botschaften in regelmäßigen Abständen vermittle. Warum ist mir das so wichtig? Als Wirtschaftstrainer weiß ich – vergleichbar mit dem Sport – dass das Wissen, wie es geht nicht ausreicht! Man benötigt ab und zu einen Anstoß, um das zu tun, was getan werden muss.

In meinen Vorträgen vergleiche ich meine Rolle als Wirtschaftscoach gerne mit z.B. einem Fußballtrainer. Diesbezüglich greife ich auf die millionen- und mittlerweile kann man sagen milliardenschweren Klubs dieser Welt zurück. Da ich in Österreich und Deutschland tätig bin, nehme den FC Bayern München gerne als Vorbild, bei dem mir sicher alle beipflichten, dass sie exzellente Fußballspieler haben.

 

Warum brauchen die weltbesten Fußballer noch einen Trainer?

Man könnte sich somit ohne Weiteres die Frage stellen: „Warum brauchen diese eigentlich einen Trainer, der auch Co-Trainer hat und der letztendlich nichts anderes tut als den Fußballern aufzuzeigen, wie man besser wird und das Erreichte absichert.“ Was will man einem Fußballer erklären, der schon zu den Weltbesten gehört? Warum liegt mir diese Frage am Herzen! Ganz einfach! Ich erlebe als Wirtschaftstrainer immer wieder, dass es nicht nur junge Menschen sondern auch Personen im Alter von 35, 40, 50 Jahren und darüber nicht gerne hören, wenn z.B. der Chef sagt, ich habe den Herrn Panhölzl oder einen anderen Trainer gebucht und der macht mit uns jetzt Trainings. Es kommt dann oft zu heißen Diskussionen, die sich alle um eine Frage drehen: „Warum brauchen wir ein solches Training“?

Häufig folgen noch Hinweise wie: „Man kennt sich sowieso aus. Was soll so ein Trainer schon bringen? Es läuft e ganz gut in der Firma. Warum müssen wir da mitmachen? So ein Coaching kostet doch Geld, das können wir uns sparen“.

Obwohl man in der Wirtschaft viel mehr bewegen und somit kennen muss als wahrscheinlich ein Fußballer am Fußballfeld sind viele – übrigens auch Führungskräfte oft nicht bereit mit einer positiven Grundeinstellung an einem solchen Coaching teilzunehmen. Selbstverständlich kann man im Laufe eines längeren Berufslebens auch einmal von einem Training enttäuscht werden. Ja auch bei Fußballmannschaften werden Trainer gewechselt. Meist passt die Chemie nicht mehr. Oft haben vielleicht der Vereinspräsident und seine Direktoren die falsche Auswahl getroffen. Das bedeutet jedoch keines, dass deswegen ein Trainer unnötig ist.

Gerade junge Menschen und Führungskräfte erleben es doch täglich, wie schnell sich die Welt ändert. Der Junge, kaum kommt er aus dem Studium oder aus der Berufsschule, glaubt oft er kennt sich nun aus und braucht nichts mehr dazu zu lernen. Das entspricht keinesfalls den Tatsachen!  Spricht man mit Jugendlichen darüber, sagen sie in dieser Diskussionsrunde: „Herr Panhölzl Sie haben recht, klar muss man sich ständig weiterbilden“!

 

An sich arbeiten und für Neues offen sein – das ist keine Bürde

Den Worten folgen oft nicht die notwendigen Taten. Man weiß zwar, man kann nicht stehen bleiben, sondern gerade jetzt im temporeichen Wandel – der von der Digitalisierung noch angeschoben wird, dessen Ende noch keiner kennt – muss man noch mehr an sich arbeiten und für Neues offen sein, als es früher der Fall war.

Führungskräfte und auch Firmeninhaber tun sich oft sehr schwer, Neues persönlich zu akzeptieren. Sie haben ein Konzept, eine Strategie entwickelt. Sie haben dieses mit den Menschen verwirklicht und erkennen, dass aktuell eigentlich alles rund läuft. Natürlich gibt es oft Angreifer z.B. „offline wird durch online“ bedroht, neue andere Firmen sperren auf oder die Kunden orientieren sich vom Geschmack her ein wenig anders. Das wird erkannt und in den meisten Fällen laufen die bestehenden Konzepte noch gut.

Wenn dann solche Führungskräfte, Entscheidungsträger und auch Chefs von Experten lesen, dass selbst milliardenschwere Konzerne von jungen Startups angegriffen werden und es nicht lange dauert, bis diese von denen nicht nur bedroht sondern ausgelöscht werden, schütteln diese eher den Kopf. Man kann sich einfach nicht vorstellen, dass auch große Unternehmen durch die Digitalisierung bis zur Existenz bedroht werden.

Klar, auch solche Vorhersagen werden nicht immer 1:1 stimmen. Beim Blick in die Zukunft werden sich auch Experten mal irren oder gewisse Abläufe bezüglich der Zeitachse falsch einschätzen.

 

Beispiel Smartphone

Eines erkennt aber mit Sicherheit jeder: Die Wirtschaft hat sich in den letzten fünf Jahren extrem schnell verändert. Blickt man z.B. auf das eigene Smartphone, erkennt man, dass uns dieses Ding immer mehr mit Möglichkeiten versorgt: Die einen empfinden dies als Erleichterung und andere gleichzeitig als störend. Längst ist das Smartphone nicht nur ein Begleiter, sondern mit ihm kann man gezielt Informationen abrufen, Videos ansehen, Nachrichtensendungen verfolgen, Zeitungen lesen, E-Mails senden, Wichtiges verbreiten uvm. Gleichzeitig dient es zur Unterhaltung. Vom Kinoticket bis zur Reise können wir vieles buchen. Im Bereich „Internet der Dinge“ können wir zunehmend nachsehen, was wir gerade im Kühlschrank haben, wie die Heizung eingestellt ist, ob die Jalousien offen oder unten sind. Sogar auf unser Haus / unsere Wohnung können wir zugreifen und bestimmte interne Dinge steuern.

Nicht zu vergessen der Bereich „Gesundheitsmanagement“: Schritte zählen, Puls messen und weitere Überwachungs- und Sport-Apps. Die dahinterliegenden Programme mit ihren Algorithmen kennen uns oft besser als wir uns selbst.

 

Gläsern wie noch nie! Das Abwägen

Für einige in der Bevölkerung ist dies eine erschreckende Entwicklung. Sie warnen, dass wir gläsern werden. Dass wir viele Daten über uns preisgeben, die auch gesammelt und gespeichert werden. Im schlimmsten Fall können sie gegen uns verwendet werden. In solchen Diskussionen, welche Seite hat Recht, wo schlägt das Pendel aus, stelle ich ab und zu auch folgende Frage: „Was ist, wenn Ihr Smartphone so klug wäre, zu wissen, das Sie in sechs Tagen einen Herzinfarkt haben werden, wenn man nicht eingreift und Sie könnten aber heute schon regulierend eingreifen und nichts würde passieren“. Ergänzend dazu, der Eingriff wäre auch einfach.

Sofort sagen die meisten Anwesenden: „Das wäre absolut wichtig. Dann könnte ich etwas unternehmen, damit es nicht passiert“. Wenn das Smartphone so klug wäre, dass es uns auch in der Lebensführung beeinflusst, präventiv dafür sorgt, dass ein Herzinfarkt gar nicht oder nur in sehr seltenen Fällen passiert, würden das auch viele bejahen. Sie wissen, es gibt für alles ein „Für und ein Wider“.

 

Wie entscheiden Sie sich?

Worum geht es mir in diesem Blog? Sehen wir uns diese Entwicklung an, haben wir eine Wahl zu treffen, die wichtig ist, die unser Leben am stärksten beeinflusst. Gehen Sie mit Lust in die Zukunft und schauen sich die Chancen an oder tun Sie dies mit Unlust? Viele Menschen gehen aktuell den Pfad der Unlust und das war auch schon vor 15 Jahren so. Zahlreiche versperren sich ganz bewusst dem Wandel und der Technik. Viele wollen von der Digitalisierung nichts wissen. Ja, es gibt nicht wenige Menschen, die glauben nach wie vor, dieser Kelch geht an ihnen vorbei und alles bleibt so wie sie es gewohnt sind.

Werden diese noch von außen mit Beweisen regelrecht bedroht, werden sie angriffslustig, blockieren und wie so oft in der Geschichte wird der Überbringer der Botschaft an den Pranger gestellt.

 

Startups wollen etwas bewegen!

Sehe ich mir die Startups an, erkennt man eines unverzüglich. Diese Menschen wollen etwas bewegen. Sie wollen Ziele verwirklichen. Da wird nicht ewig diskutiert, wer macht was, sondern wie machen wir es? Wer packt an? Da interessieren sich Mitarbeiter wie die Firmenchefs auch weit über die Arbeitszeit hinaus für die Firma, für ihr Produkt, für das was sie in der Wirtschaft einführen oder bewegen wollen.

Klar gibt es auch einen Rahmen, z.B. wieviel Stunden man arbeitet. Doch diese Menschen schauen nicht auf die Uhr! Sie sage nicht es ist17.00 Uhr und damit ist Schluss für heute! Sondern wenn sie gerade in einem kreativen Prozess sind / ein Problem ansteht , wird positiv gelöst und gestaltet!

Schaut man zu Firmen wie Google, Facebook – im berühmten Silicon Valley – verbinden sehr viele irgendwelche Klischees, wie auf Sofas Seele baumeln lassen, gratis Essen in der Kantine uvm. Was man selten liest und hört oder auch schwach kommuniziert wird, ist die Tatsache, dass Programmierer um zwei, drei Uhr in der Früh zusammensitzen, weil ihnen jetzt gerade etwas eingefallen ist und somit eine Aufgabe die sie sich übrigens selbst gestellt haben, lösen. Sie engagieren sich für ihr Projekt, für die Firma! Sie sehen sich nicht nur als Angestellte, sondern als Teil eines Projektes! Als Teil einer Firma, wo sie etwas bewegen können und es auch tun wollen.

 

Unsere Politik verhindert oft ein aktives Gestalten

Bei uns verhindern Politiker – vor allem stark die Beamten und die Bürokraten hinter den Politikern – unsere Systeme aufzubrechen, damit wir auch so modern arbeiten können. Gewerkschaften stehen sich mit ihren Mitgliedern selbst im Weg, weil sie nicht bereit sind, sich dieser neuen Form des Zusammenarbeitens zu öffnen.

Natürlich und das wissen alle die regelmäßig meine Blogs lesen, sind Gewerkschaften genauso wichtig wie andere Vertreter, egal ob Arbeitnehmerseite oder Arbeitgeberseite. Sie sollten sich aber nur nicht aus der Tradition heraus gegenseitig blockieren. Was nützt es mit Auflagen, gesetzlichen Vorgaben usw. Arbeitsplätze abzusichern, die dann so starr sind, dass die Firma daran zerbricht? JA, Sie haben richtig gelesen! Vieles blockiert heute Firmen und gleichzeitig liest man in der Zeitung, wir stehen im internationalen Wettbewerb! Klar kann ich heute bei Amazon auch im kleinsten Dorf in Österreich bestellen und der Paketdienst liefert. Genau so richtig ist es, dass Amazon eine amerikanische Firma ist, d.h. die Hauptentscheidungen werden weltweit in Amerika getroffen und in den Ländern entsprechend angepasst.

Sehr schnell sehen Gewerkschaften und vor allem die Beamten dahinter das System bedroht, wenn sie es öffnen. Wenn sie ehrlich sind , ist natürlich ihr eigenes Tun bedroht. Eine funktionierende Firma, wo sich alle freiwillig miteinander für die Firmenziele einsetzen und die Chefs auch die Mitarbeiter am Erfolg teilhaben lassen, braucht niemanden1 Auch keine Gewerkschaft, weil der Erfolg alle begünstigt.

 Wenn ich mit Gewerkschaften diskutiere, kommt oft der Hinweise: „Naja, dann müsste man die Mitarbeiter auch am Erfolg beteiligen.“ Ich höre das momentan gerade im Wahlkampf – übrigens in Österreich wie in Deutschland auch von der Politik. Ich sage, da ich viele Unternehmer aus unzähligen Gesprächen in 20 Jahren kenne, ich bin dafür. Nur müsste man so ehrlich sein und auch die Kehrseite beleuchten: „Was passiert wenn es der Firma schlecht geht, man sich nicht mehr auf der Erfolgsspur befindet und nachweislich auch feststellt, dass bestimmte Mitarbeiter an dieser Entwicklung auch ihre Mitschuld tragen?“

  • Wird sich dann der Mitarbeiter auch am Minus beteiligen?
  • Wird er Kapital zuschießen?
  • Trägt der Mitarbeiter dann auch das Risiko?

 

Wer hilft den Klein- und Mittelbetrieben, wenn es ihnen nicht gut geht?

Wir haben in Österreich 99,7% Klein- und Mittelbetriebe = das Rückgrat sind Betriebe, die klein strukturiert sind. Wo lesen Sie in der Zeitung, dass hier die Firmeninhaber, die auch ein Privatleben / eine Familie haben, geschützt und gestärkt werden, wenn es der Firma oft nach 20, 25 Jahren momentan nicht so gut geht? Alle fordern ihr Geld, vom Finanzamt bis hin zu den Mitarbeitern ihre Gehälter. Unter uns gesagt, das ist nicht lustig, wenn ich als Firmenchef feststelle, dass ich alles mache so wie immer – das sagen auch die Mitarbeiter gerne – und auf einmal kommt man beim Kunden nicht mehr so gut an. Welches Sicherheitsnetz hat dann der Unternehmer. Natürlich könnte man sagen, ja er sperrt die Firma zu, er geht in Konkurs, er macht Insolvenz, einen Ausgleich oder Ähnliches. Kurzum: Er steht dann vorm nichts. Wenn wir schon über Lust oder Unlust sprechen, müssen wir uns die Medaille von beiden Seiten ansehen.

Wenn ich in Startups mit solchen Botschaften und Aussagen eine Diskussion einleite, mit ihnen darüber diskutiere, schaue ich in staunende Gesichter. Die kennen solche Diskussionen in den meisten Fällen nicht!!! Sie wissen Ausnahmen bestätigen die Regel. Sie wollen etwas bewegen. Sie wissen genau: Sie arbeiten oft viele Stunden am Anfang, sagen wir es ruhig unbezahlt. Nur sie sehen das anders! Denn sie möchten etwas verwirklichen. Sie haben sich ein neues wirklich herausforderndes Ziel gesetzt. Sie wollen in einer Branche etwas aufbrechen und eine neue Dienstleistung, ein neues Produkt anbieten, das es so nicht gibt! Aber damit die altgediente und bewerte Wirtschaft bedrohen. Sie wollen ein System verändern. Ich könnte diese Liste noch lange fortsetzten, doch Sie wissen, worum es geht!

 

Die Kultur des Scheiterns

Klar kann etwas schiefgehen, was es auch immer wieder tut! Was sagt man dann im Silicon Valley? Wo wir heute alle hinschauen und diese großen Stars wie Google, Facebook und Co. sehen. Dort gibt es die Kultur des Scheiterns. Dort ist das Scheitern „IN“. Das heißt keinesfalls, dass man sich bewusst freut, wenn man scheitert. Sondern wenn es passiert, wird es akzeptiert. Und jetzt halten Sie sich bitte fest! Die Investoren sind genau auf der gleichen Linie. Die wissen ganz genau: Wenn sie in fünf, zehn oder mehr Startups Geld investieren, werden viele davon scheitern. Ja, die Mehrheit wird scheitern! Aber mit den wenigen, die dann als Stars aus dem ersten Experimentierphasen herausgehen, werden sie genug Geld verdienen, sodass sich auch die Flops gelohnt haben. Aus dieser „Kultur des Scheiterns“ entsteht enormes Wissen. Die Gescheiterten starten dann mit dem nächsten Startup, mit der nächsten Geschäftsidee und oft sogar die gleichen Investoren investieren wieder in das gleiche Team.

Bei uns in Österreich wird man sofort als Versager an den Pranger gestellt. Das Gleiche in Deutschland. Ein Unternehmer, der scheitert der ist dumm, der hat es nicht geschafft! Ja sogar die eigenen Mitarbeiter strafen den Chef oder das Management ab und sagen: „Ja, die da oben haben es letztendlich verursacht“. Wie oft lesen Sie in Zeitungen, dass Mitarbeiter Fehler machen, die einer Firma viel Geld kosten. Vertrauen Sie mir, nach 20 Jahren backstage Blicke in 138 Branchen habe ich einen sehr guten Einblick. Oft bin ich entsetzt, was Mitarbeiter an Fehlern anstellen und sich oft nicht einmal schuldig fühlen. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, natürlich läuft die Mehrheit der Mitarbeiter in den meisten ihrer Entscheidungen optimal. Viele Firmen erwirtschaften auch sehr gute Umsätze und Gewinne. Meistens berichtet man jedoch nur über diese großen Konzerne und übersieht das die Mehrheit Klein- und Mittelbetriebe sind, die bei kleineren Fehlern schon schwitzen und bei mittleren und größeren Firmen sehr schnell in Turbulenzen kommen. Es ist so, dass zahlreiche Mitarbeiter unachtsam sind, mit Firmeneigentum oft sorglos umgehen und wenn man sie darauf anspricht, sagen sie einem oft sogar ins Gesicht, dass sie privat ganz anders agieren, weil es dann ihr Eigentum ist. Mehr brauche ich nicht zu sagen.

 

Lust oder Unlust?

Alles, was Sie bisher gelesen haben, wird von einer Energiequelle beeinflusst und Sie entscheiden wie das Pendel ausschlägt. Lust oder Unlust. Bin ich bereit, mich für die Firma zu engagieren?  Bin ich bereit, aktiv in der Firma mitzuwirken und mitzudenken? Bin ich bereit Teil eines Teams zu sein, das sich bewusst für die Zukunft engagiert?

Viele Unternehmer würden ihre Mitarbeiter vergolden, wenn sie so denken, planen und handeln würden. Es gibt viele tolle engagierte Mitarbeiter, aber leider auch eine große Anzahl, die eher mitschwimmen und die oft gegen eine Firma arbeiten. Oft bewusst, sehr oft natürlich auch unbewusst.

Was lernen wir von den Startups?

Was können wir von den Startups lernen? Und von meiner 2. Energiequelle aus dem Buch „Die 7 emotionalen Energiequellen des Erfolges“ mit dem Titel: „Das Erfolgsgeheimnis von Lust oder Unlust“. Aktiv die Zukunft gestalten. Sich mit Lust den Herausforderungen täglich nähern und sie gemeinsam bewältigen.

Wenn Sie sich in Ihrem privaten Leben umsehen, Sie z.B. regelmäßig freiwillig ein Fitnesscenter besuchen, wissen Sie ganz genau. Regelmäßiges Training, oft „Hart-an-sich-arbeiten“ bestimmt Ihren Wochenplan. Sobald Sie nachlassen, Sie nicht mehr regelmäßig an sich arbeiten, sieht Ihr Body anders aus, gesundheitliche Probleme kommen, Sie fühlen sich nicht mehr so gut. Egal was Sie tun, ob Sie sportlich oder z.B. in einem Verein engagiert sind: Wenn Sie mit Lust dabei sind, sind Sie auch bereit die damit verbundenen Aufgaben und Aktivitäten auf sich zu nehmen, um die Ziele zu verwirklichen. Wenn Sie mit Unlust zB zur Musikkapelle gehen, werden Sie schlecht spielen. Diesbezüglich gibt es noch viele Beispiele

Die meisten Menschen wissen sehr wohl, dass Lust oder Unlust die Entscheidung ist, ob sie Ziele verwirklichen und das erreichen, was sie erreichen wollen. Begegnen Sie ab heute auch der Wirtschaft mit Lust! Eines garantiere ich Ihnen: Alle werden davon profitieren.