Traditionelle und neue Kommunikationskanäle erfolgreich kombinieren

Kundenkommunikation = Traditionelle und neue Kanäle kombinieren

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Kundenkommunikation = Traditionelle und neue Kanäle kombinieren

Kundenkommunikation ist Chefsache!

Die Kundenkommunikations-Strategie ist Chef-Sache! Internet ist Chef-Sache! Ich kann mir gut vorstellen, liebe Führungskräfte, dass Sie diese Botschaften schon irgendwann einmal gelesen oder gehört haben.

Leider sieht die Praxis meist ganz anders aus. Auch bei kleineren und mittleren Betrieben ist die Verantwortung für die eigene Webseite und alle damit verbundenen Kundenkommunikations-Kanäle alles andere als eindeutig geklärt. Viele Chefs und ihre Führungskräfte verlassen sich beim Internetauftritt zu stark auf die IT-Verantwortlichen. Es spielt dabei keine Rolle, ob man die IT-Abteilung im eigenen Haus hat oder ob man die damit verbundenen Aufgaben und Aktivitäten an ein IT-Unternehmen vergibt. Der Kapitän einer Webseite ist der Chef einer Firma oder je nach Firmengröße der zuständige Marketing-Verantwortliche. Man kann diese Entscheidung keinesfalls zu 100 % an die IT-Verantwortlichen delegieren. Denn diese sind letztendlich nur dafür verantwortlich, die Botschaften optimal technisch, grafisch und kompatibel umzusetzen.

  • Für den Inhalt
  • für die Ausrichtung und
  • für das Kombinieren der unterschiedlichen Kundenkommunikations-Kanäle

sind ausnahmslos die Entscheidungsträger in der Firma verantwortlich, so wie sie diese Verpflichtung auch in der realen Welt wahrnehmen.

 

Kombinieren Sie traditionelle und neue Kommunikations-Kanäle

Mit dem heutigen Blog-Artikel möchte ich Sie liebe Führungskräfte wach rütteln und Ihnen eine Empfehlung ans Herz legen: In der Zukunft werden nur jene Unternehmen erfolgreich beim Kunden punkten können, „die die traditionellen und neuen Kanäle der Kundenkommunikation optimal miteinander kombinieren.“

Was meine ich damit? Es reicht schon lange nicht mehr, die klassischen Kundenkommunikations-Kanäle zu forcieren, mit denen man als Führungskraft aufgewachsen ist, die man von der Pike auf gelernt hat. Selbstverständlich werden solche Kundenkommunikations-Kanäle gerne von den Führungskräften forciert. Hier fühlen sie sich sicher. Sie haben viele Erfahrungen gesammelt. Sie wissen ganz genau, was gewirkt hat und was man tunlichst unterlassen sollte.

Im Internet dominanten Zeitalter ist diese Vorgehensweise nicht zielführend. Heute sind Sie als Führungskraft gefordert und es liegt in Ihrer Verantwortung, dass Sie die richtige Auswahl zwischen traditionellen und neuen Kundenkommunikations-Kanälen treffen.

Immer wieder erlebe ich es im Zuge meiner Firmentrainings, dass bestimmte Führungskräfte – und das ab einem Alter von 40 Jahren aufwärts – vor allem soziale Netzwerke als für sie nicht nachvollziehbare Kundenkommunikations-Kanäle ablehnen. Sie sagen: „Okay, man braucht das als guten Ton. Wir sind ein wenig dabei. Doch ich erwarte mir nicht viel.“ Natürlich wird es immer wieder Branchen geben, wo soziale Netzwerke à la Facebook nicht passen. Doch viele Führungskräfte übersehen dabei, dass es heute unzählige Netzwerkplattformen gibt. Auch im Business-to-Business-Bereich. Natürlich werden die Big Player wie Facebook, YouTube, Twitter, Xing, LinkdIn uvm. am häufigsten kommuniziert. Es sind die Flaggschiffe der sozialen Netzwerke. Sie beweisen auch Ihnen als Führungskraft klar: Der Kunde möchte heute aktiv mit kommunizieren und beeinflusst somit auch den Verlauf vieler Firmen. Neben den sozialen Netzwerken sind Beurteilungs-, Vergleichsportale, Beschwerdeportale uvm. die großen Renner. Kunden haben eine unglaubliche Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung, wenn es darum geht, mit einem Unternehmen zu kommunizieren und noch viel mehr, über sie zu kommunizieren.

Vor einigen Jahren konnte ich noch viele Firmen verblüffen, dass sie bereits im Internet stark vorhanden sind, obwohl sie gar keine eigene Webseite besaßen. Doch der Kunde hat über die genannten Plattformen jederzeit die Möglichkeit,

  • ein Urteil über eine Firma zu fällen,
  • seine Botschaften zu verbreiten und das im negativen wie im positiven Sinne, auch wenn die Firma selbst im Internet nicht vertreten ist.

 

Die Kundenkommunikation liegt in Ihrer Verantwortung

Vieles von dem Gesagten dürfte für Sie als Führungskraft nichts Neues sein. Daher bitte ich Sie, zu akzeptieren: Die Auswahl der Kundenkommunikations-Kanäle liegt in Ihrer Verantwortung! Sie sind dafür verantwortlich, wie man traditionelle Kanäle mit den neuen kombiniert. Sie müssen sich auch für die neuen Kundenkommunikations-Kanäle öffnen und das bedeutet: Bitte besuchen Sie Internet-Seminare, Lehrgänge, Kongresse und lesen Sie immer wieder Publikationen und Bücher, die sich mit den Kundenkommunikations-Kanälen, mit dem Marketing, mit der Zukunft des Internets und der daraus resultierenden gesellschaftlichen Veränderung auseinandersetzen.

Bleiben Sie am Puls des Internets

Sie, liebe Führungskräfte müssen am Ball bleiben! Sie müssen IN sein! Ich weiß, wovon ich spreche. Denn mir als Wirtschaftrainer geht es genauso wie vielen Entscheidungsträgern in Österreich und Deutschland. Ich bin mittlerweile 47 Jahre. Sie können sich gut vorstellen, wenn ich ein Firmentraining oder ein offenes Seminar zum Thema Kundenkommunikation, Marketing uvm. leite, dass die Teilnehmer sehr wohl nachfragen, wie ich Entwicklungen im Internet beurteile. Sie erwarten sich, dass ich Impulse liefere. Ich bin auch nicht mit dem Internet aufgewachsen. So wie Sie, liebe Führungskräfte, muss ich jeden Tag nicht nur für die eigene Firma Entscheidungen auf sämtlichen Kundenkommunikations-Kanälen treffen. Sondern ich muss noch besser als meine Teilnehmer sein. Sie erwarten sich zu Recht, dass ich mich zumindest aus der Sichtweise des Entscheidungsträgers rund um die mannigfachen Vorteile und auch Nachteile des Internets auskenne.

Akzeptieren Sie bitte ab sofort: Sie als verantwortliche Führungskraft haben das Zepter für alle Kundenkommunikations-Kanäle in der Hand.

 

Bildnachweis: © Can Stock Photo Inc