Als aktiver Gestalter das Beste geben und die Erfolge genießen

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Als aktiver Gestalter das Beste geben und die Erfolge genießen – Jetzt geht’s los!

In unserem Leben dreht sich alles um Ziele. Man setzt sich private Ziele. Man setzt sich geschäftliche Ziele. Man vereinbart Ziele privat mit Freunden, mit der Familie, mit Bekannten. Man vereinbart Ziele mit den Kollegen in der Firma, mit den Abteilungsleitern jeder Firmengröße, mit den Chefs und vielen anderen Personen.

 

Die Realisierung der Ziele

Als Wirtschaftstrainer erlebe ich immer wieder, dass Ziele – kaum wurden sie gemeinsam beschlossen – wieder abgeschwächt werden und oft kurz nach dem Start in der Realisierung stecken bleiben.

 

Zielformulierung

Bereits bei der Zielformulierung verschweigen viele vorgesehene Ziele-Partner ihren Unmut über den Zielinhalt und den damit verbundenen Ausmaß ihrer Aktivitäten. Kurzum ein Beispiel: Mitarbeiter und auch Führungskräfte stimmen z.B.: im Zuge einer Besprechung, oder bei der Durchleuchtung von Arbeitsabläufen, Änderungen, Zielen zu, obwohl sie innerlich dazu nicht bereit sind.

 

Vorgaben?!

Am markantesten erkennt man dieses negative Verhalten, wenn es um Umsatz-Ziele geht. Hunderte Male hab ich erlebt, dass Vertriebsverantwortliche, Außendienstmitarbeiter oder Verkäufer in einem Geschäft mit den zuständigen Führungskräften, Ziele vereinbaren und innerlich gar nicht bereit sind, diese zu erfüllen. Manche erklären mir im Zuge von Firmentrainings: „Herr Panhölzl, das ist eine Vorgabe des Chefs. Man muss halt eine Zahl abgeben. Mit der Realität hat das wenig zu tun.“ Manche ergänzen diese Aussagen noch mit dem Zusatz: „Was soll die Führungskraft oder der Chef schon machen, wenn wir das Ziel nicht erreichen? Andere schaffen es auch nicht. Dann soll er mich halt kündigen! Der wird schon sehen, auch der Neue kann hier nicht viel Besseres bewegen.“

 

Innerer Schweinehund

Noch schlimmer ist es für mich dieses Verhalten, wenn man sich selbst Ziele steckt. Oft kommt sehr schnell die wunderbare Ausrede namens „innerer Schweinehund“. Man betrügt sich selbst, in dem man sagt: „Ich will das Ziel erreichen. Ich möchte es zu 100 %, schaffe es aber leider hat nicht, weil mich der innere Schweinehund festhält. Ich habe Vollgas gegeben. Ich habe alles versucht. Es sollte nicht sein.“

Schaue ich mir in weiterer Folge im Zuge von Firmentrainings mit den Betroffenen ganz genau an, wie sie ihre Aktivitäten gestaltet haben, um ihr selbst gestecktes Ziel zu erreichen, ist alles klar, worum es nicht funktioniert hat! Auch meine Schützlinge, die Personen, die ich trainiere – von der Führungskraft bis zum Mitarbeiter – erkennen eindeutig, dass sie sich in einem selbstgestrickten Ausreden-Karussell befinden, welches nichts mit der Realität zu tun hat.

 

Umsetzen – aktiv werden!

Natürlich lassen sich viele Menschen – auch ich als Wirtschaftstrainer – gerne von wunderschön klingenden Zielen beeinflussen. Wir wollen z.B. einen guten Umsatz erreichen. Wir wollen im Team, dass eine echte Wohlfühl-Oase entsteht. Das bedeutet, dass sich alle beim täglichen Arbeiten wohlfühlen und eine echte Kollegialität täglich aufs Neue gelebt wird. Wir möchten stets, das Positive in der Zukunft erreichen und sind in dem Moment, wo wir solche Ziele gemeinsam beschließen und definieren auch bereit dazu, es zu tun. Nur viele übersehen dabei: Das Bereit-Sein kommt einem Lippenbekenntnis gleich, wenn man später nicht aktiv wird.

 

Aktiver Gestalter

Das verstehe ich unter dem Wort „aktiver Gestalter“. Den bei der Durchleuchtung, was ich als Wirtschaftstrainer wunderbar mit meinen Schützlingen tun kann, kommen wir immer wieder zu der Erkenntnis: Menschen sind sehr wohl in der Lage, die notwendigen Aufgaben und Aktivitäten zu erfüllen, damit das geplante und somit selbst mitgestaltete Ziele-Ergebnis Realität werden kann. Das bedeutet: Die Menschen sprechen hier nicht von keinem Ziel, das unerreichbar ist, sondern sie könnten es erreichen, wenn sie bereit wären, als aktive Gestalter sofort damit zu beginnen, die notwendigen Aufgaben und Aktivitäten im Alltag zu erfüllen.

Klar muss man strukturiert vorgehen. Gerade neue Ziele, höhere Ziele oder auch Ziele, die den Ablauf verändern, bedeuten diese Veränderungen oder den Mehraufwand zuzulassen. Genau daran scheitern sehr viele Ziele.

Sie bemerken das ab dem Zeitpunkt, wo sich Hürden auftun. Warum etwas nicht geht? Warum ist es nicht okay? Warum wir uns gegenseitig blockieren? Welche negativen Auswirkungen das hat und vieles mehr.

 

Politische Situation

Aktuell erkennt man das auch in der großen Weltpolitik und auch in Österreich oder Deutschland bei den Spitzenpolitikern bis herunter gebrochen auf die lokalen Politiker, wenn es um das Thema „Flüchtlinge“ geht. Es ist richtig, dass ein unbefriedigender Zustand nicht beibehalten werden kann. Es ist allen klar, dass man die Bevölkerung mit einem unkontrollierten Zuwachs nicht überfordern kann. Gleichzeitig sind alle, glaube ich die vernünftig denken, mit Sicherheit der Meinung, dass man schutzbedürftigen Menschen Hilfe geben muss. Der Knackpunkt ist für mich, dass es so viele Treffen gibt: lokale Politiker sitzen zusammen, auf nationaler Ebene bis zu den großen Treffen (G20, G7, G8-Gipfel) – je nachdem wer dabei ist – trotzdem gibt es auch bei den großen Gipfeltreffen in Brüssel nie herzeigbare Lösungen.

Man versteckt sich dann gerne dahinter: Es ist schwierig, verschiedene Ansichten unter den Parteien unter einen Hut zu bringen. Das ist richtig und trotzdem bin ich der Meinung, es ist längst überfällig, dass man Lösungen präsentiert. Was macht man mit den Menschen, die tatsächlich Hilfe benötigen? Wie schützt man die eigene Bevölkerung vor Überfremdung, vor gegenseitigem Hass, vor unbefriedigenden Zuständen und vieles mehr?

Hier an diesem Beispiel erkennt man deutlich, was ich täglich auch bei Firmentrainings erlebe. Man hat einen unbefriedigenden Zustand erkannt oder man will z.B. beim Umsatz eine nächsthöhere Stufe erreichen und spricht dann hauptsächlich darüber, warum es nicht gehen kann, was einen blockiert. Leider spricht man kaum darüber, wie man jetzt dieses Ziel positiv und erfolgreich erreichen kann.

Wie gesagt, wenn ich mir solche Ziele-Verfehlungen mit Führungskräften und Mitarbeitern ansehe, dabei auch die jeweilige Rolle durchleuchte, stellen meine Schützlinge und ich sehr schnell fest, dass alle notwendigen Zutaten sehr wohl vorhanden sind, damit man die geplanten Ziele verwirklichen kann.

 

Stehen wir uns selbst im Weg?

Auf den Punkt gebracht: Sehr häufig  stellen wir uns selbst im Weg oder bauen künstliche Blockaden auf, die nicht notwendig sind.

 

Meine Empfehlung

Wenn Sie ein Ziel selbst beschließen oder gemeinsam mit Ziele-Partner, sind Sie ehrlich, fair und offen. Zeigen Sie auf, wo Sie echte Blockaden sehen! Wenn möglich, bieten Sie auch gleich Lösungen an, wie man sie eliminieren bzw. bewältigen kann. Binden Sie alle Ihre Ziele-Partner in diesen Prozess ein. Selbst wenn Sie Mitarbeiter sind, dürfen Sie sehr wohl auch die Führungskraft dazu einladen, dass er Sie dabei unterstützt, wie man das Ziel bestmöglich erreichen kann. Dazu gehört auch, dass sichtbare Blockaden oder künstlich erzeugte, schnellstmöglich besprochen und eliminiert werden.

 

Starten Sie durch!

Sobald Sie die Durchleuchtung des Ziels abgeschlossen haben und alle Beteiligten der Meinung sind: JA, jetzt können wir das Ziel in Angriff nehmen, heißt es durchstarten.

Sie müssen als aktiver Gestalter das tun, was getan werden muss, damit das Ziel Realität wird. Ab diesem Zeitraum heißt es: Jetzt geht’s los. Verabschieden sich von absolut unnötigen Ausreden. Denn Sie selbst hatten in der Vorphase die Chance aufzuzeigen, welche Blockaden noch vorhanden sind. Diese hätten Sie vorab schon gelöst. Natürlich gibt es jetzt manche, die meinen: „Naja Herr Panhölzl, das ist schön, aber im Laufe der Umsetzung können ja neue Blockaden z.B. externer Natur dazukommen. Für die hatte man beim Start keine Lösung.“ Richtig! Nur bedenken Sie bitte, hier gilt das gleiche Prinzip. Sobald sich eine Blockade, z.B. beim Kunden auftut, geht es darum, dass alle Ziele-Partner ihre Kräfte bündeln um diese Blockade zu lösen.

Vertrauen Sie mir, es funktioniert! Denn zu den meisten Hürden ist schon längst im Team die Lösung vorhanden. Ich schau hier nicht in die große, weise Zukunftskugel, die mir das aufzeigt, sondern es entspricht meinen Erkenntnissen aus über 20 Jahren als Wirtschaftstrainer und somit tausenden Trainings. Immer wieder zeigen mir Führungskräfte sowie auch vor Firmentrainings durch meinen entwickelten Check-in Test Hürden auf, die ihrer Meinung nach Abläufe in der Firma blockieren. Hier spannt sich der Bogen vom mentalen Miteinander bis hin zu handfesten Argumenten, dass Kunden die Produkte nicht mehr lieben, die Konkurrenz besser ist und vieles mehr.

Am Start dieser Firmentrainings präsentiere ich die Hürden, die mir die Führungskräfte und Mitarbeiter anonym aufgezeigt haben. Danach kommt es von mir zum maßgeschneiderten Know-How Transfer. Ich zeige auf, wie man es besser machen kann. Danach teile ich die Anwesenden in bestimmte Gruppen ein und bitte sie – nach meinem Wissens-Transfer – zu den selbst aufgezeigten Hürden / Blockaden, Lösungen zu entwickeln. Dafür haben sie t eineinhalb bis maximal zwei Stunden Zeit. Nach der Pause präsentieren die jeweiligen Gruppensprecher die Lösungen. Chefs, Führungskräfte und Mitarbeiter staunen dann immer, wie viele tolle umsetzbare Lösungen zu Problemen vorhanden sind, die teilweise das Team schon mehrere Jahre beschäftigen. Auf einmal erkennen ausnahmslos alle anwesenden Teilnehmer, dass sie in nur 2 Stunden zu vielen Hürden, die ihre Ziele blockieren, funktionierende Lösungen haben.

Jetzt können Sie sich vorstellen, wenn auch Sie das regelmäßig in der Firma machen, wie schnell man in ein paar Minuten einzelne Hürden gemeinsam löst.

Probieren Sie es aus! Vertrauen Sie mir, es geht um Folgendes: dass Sie als aktiver Gestalter bereit sind, sich den täglichen Herausforderungen zu stellen und die damit verbundenen Optimierungs- und auch Änderungsprozesse mitzutragen, die zu den gewünschten Lösungen führen. Lösungen, die das Ziele-Ergebnis positiv beeinflussen und  Sie das erreichen, was Sie am Anfang in der Zieldefinition geplant haben.