Die Zukunft steckt in MIR. Zukunft aktiv gestalten und Chancen wahrnehmen und nutzen
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Berlin Inside – die Zukunft ist in MIR!

Ich habe ganz bewusst diese Überschrift gewählt, damit Sie gleich ein wenig zum Nachdenken anregt werden und Sie liebe Blogleser sich vielleicht  die Frage stellen: „Was meint er den mit dieser Überschrift“?

Durch die intensiven Vorbereitungen für mein neues Projekt „The First Coachedian®, welches flächendeckend in Österreich und Deutschland 2018 startet, bin ich sehr häufig in Berlin, in Köln und Hamburg. Neben meinen vielen Intensiven Mystery Shopping Touren führe ich auch viele interessante Gespräche mit Unternehmern und Mitarbeitern.

 

Die Digitalisierung und Ihre Auswirkungen

In einem dieser Gespräche war das brandheiße Thema: „die Digitalisierung und Ihre Auswirkungen“ der Mittelpunkt. Es vergeht ja kein Tag, wo nicht renommierte Zeitschriften aber auch die Boulevardpresse sowie in vielen neuen Büchern über dieses Thema geschrieben wird. Es brennt natürlich unter den Fingernägeln, denn große Konzerne, kleine Betriebe – ob Führungskraft, Entscheidungsträger oder Mitarbeiter – die wenigsten wissen, wie die Zukunft genau aussieht. Angesehene und somit seriöse Experten, die sich mit diesem Thema intensiv beschäftigen, bringen es somit wie folgt auf den Punkt: „Man kann HEUTE nicht seriös sagen, wohin uns die Digitalisierung in der Gesellschaft führt und wie es vor allem die Wirtschaft und unser Zusammenleben verändert“.

 

Wie setzen wir uns damit auseinander?

Top-Experten weisen auch unermüdlich zu Ihren Büchern in Vorträgen, Talkshow-Runden im TV und bei sonstigen Gelegenheiten öffentlich darauf hin, dass sich viele zu wenig oder gar nicht mit der Digitalisierung und deren Auswirkungen auch auf das eigene Leben beschäftigen.

Ganz im Gegenteil. Zahlreiche Menschen ignorieren beharrlich den temporeichen Wandel, der ebenfalls durch die Digitalisierung beeinflusst wird. Liest man Zeitungen genauer, stellt man fest, dass selbst große Firmen, sogar Großkonzerne diese Welle verschlafen oder zu wenig dafür tun, um auch morgen noch FIT und vor allem beim Kunden „IN“ zu sein. Es verwundert somit nicht, dass selbst Big-Player sehr schnell ins Wanken geraten können und viele mittlere und kleine Betriebe haben längst die rote Karte bekommen und mussten somit zusperren.

Klar stellt man auch mir als Wirtschaftstrainer in der letzten Zeit sehr oft z.B. beim gemeinsamen Mittagessen die Fragen: „Herr Panhölzl was kann ich tun, um morgen fit zu sein?  Herr Panhölzl, wo entwickelt sich die Gesellschaft und damit eng verbunden das wirtschaftliche System hin“?

Tja, seit 1997 bin ich Wirtschaftstrainer und feiere mit meinem Team, mit den Freunden und Bekannten im November das 20jährige Jubiläum. Seit Beginn an habe ich bei Vorträgen und Seminaren rund um das Thema Teambuilding und persönliche Entwicklung immer auf Folgendes hingewiesen: „Den Erfolg, den wir uns vorstellen, bestimmen wir durch unser tägliches TUN“!

 

Was tun Sie privat?

Ich staune immer wieder, wenn mir Mitarbeiter und Führungskräfte aufzeigen, was sie alles privat unternehmen und welche sportlichen Aktivitäten sie forcieren – damit einhergehend auch bei Wettbewerben teilnehmen, um zu gewinnen. Natürlich wissen Sie ganz genau, was ich damit sagen will. Wenn ich im Sport FIT werden und bleiben will, ich sogar bei Wettkämpfen mitmache, um zu gewinnen, muss ich vorher viel ins Training investieren.

Selbstverständlich hat sich über die Jahre auch das Training in vielen Sportdisziplinen geändert. Durch neueste Erkenntnisse, neue Sportgeräte uvm. hat man heute ganz andere Möglichkeiten, sich in den Bereichen FIT zu trainieren, wo man es benötigt. Ein alter Spruch sagt: „Man geht mit der Zeit“! Das Erstaunliche dabei ist: Sprechen viele über ihre Freizeit, ihren privaten Lebensbereich, wissen sie dies nicht nur, sondern sie setzen diese Einstellung um und forcieren somit das notwendige TUN bewusst.

 

Was tun Sie beruflich?

Ganz anders sieht es aus, wenn man mit den gleichen Menschen über die Entwicklung in ihrem Beruf, in ihrer Firma spricht. Ich weiß dies als Wirtschaftstrainer aus erster Hand. Denn viele Mitarbeiter sind nicht gerade begeistert, wenn der Chef oder in einer größeren Firma die verantwortliche Führungskraft zu ihnen sagt: „Wir haben ein Training, vielleicht sogar mehrerer Einheiten bei Herrn Panhölzl gebucht, der kommt zu uns und macht uns FIT für die Zukunft!“ Die Mitarbeiter müssten nun eigentlich sagen „super, der zeigt uns auf, wie schaut die Zukunft aus, was müssen wir beachten, um auch morgen am Markt punkten zu können.“ Das ist aber nicht der Fall! Ganz im Gegenteil! Zahlreiche Mitarbeiter sträuben sich gegen solche Seminare und fragen oft sogar die Verantwortlichen sinngemäß: „Wozu brauchen wir so ein Seminar? Oder warum müssen wir das tun, ist leicht etwas nicht in Ordnung“?

Berlin Hotspot – Digitalisierung und Internet

In einem Gespräch in Berlin, wo momentan auch die Internet-Szene boomt. Je nach Ranking sagt man, dass Deutschland auf Platz 3 oder 7 steht, also ein Hotspot geworden ist, was die Digitalisierung und das Internet betrifft. Auf den Punkt gebracht, viele Startup-Unternehmen starten in Berlin. Die Szene brummt regelrecht und ein Superlativ nach dem anderen wird schon fast im Wochenrhythmus präsentiert.

Wenn ich mit diesen Personen spreche, die sich auf das Neue einlassen, etwas bewegen wollen, erkenne ich sehr schnell den Unterschied zu Führungskräften und Mitarbeitern, die in klassischen Firmen nach dem alten Muster ihren Job begonnen haben und heute auch ausführen.

 

Bedrohung oder Chance – unterschiedliche Sichtweise in Firmen

Während in den klassischen, traditionellen Betrieben sehr häufig über eine Bedrohung durch den temporeichen Wandel gesprochen wird, spricht man in solch jungen dynamischen Firmen von Chancen, von Möglichkeiten und Varianten, wie man diese nutzen kann. Diese Firmen haben somit Führungskräfte und Mitarbeiter,

  • die sich auf das Unbekannte einlassen.
  • Die das Neue forcieren.
  • Die aktiv mitdenken und mitwirken und somit ausloten, wie können Sie von den Marktveränderungen und den neuen Möglichkeiten, die die Digitalisierung und das Internet mit sich bringen, profitieren.

In den angesprochenen traditionellen Betrieben höre ich sehr oft nicht nur, dass man bedroht wird, sondern die Mitarbeiter und leider auch Führungskräfte jammern sehr stark darüber, dass sie sich jetzt in der Opferrolle befinden. Mit einer solchen Einstellung kann ich natürlich wenig bewegen. Mit einer solchen Einstellung kann ich weder die Digitalisierung aufhalten, noch bin ich bereit, mich dafür fit zu machen.

Wenn ich diese jungen dynamischen Führungskräfte und Mitarbeiter in den erwähnten Startups anspreche: „Warum ist das so?“ präsentieren diese folgende Aussagen:

  • Die Zukunft sind Wir!
  • Die Zukunft steckt in uns drinnen!
  • Die Zukunft ist in Mir!
  • Das heutige Tun und denken entscheiden, wie erfolgreich ich in der Zukunft auch im temporeichen Wandel bin!

 

Die Zukunft steckt in Ihnen  – Sie sind die Zukunft!

Diese Aussagen könnte ich noch um einiges Verlängern. Doch ich glaube liebe Blogleser, Sie wissen, worum es geht. Die Zukunft steckt in Ihnen. Wenn Sie sich nicht auf die Chancen des täglichen Entstehens einlassen, können Sie morgen auch nicht auf der Gewinnerseite stehen.

Durchaus ist es nicht immer einfach. Schauen wir uns einmal wieder den Sport an. Ist es einfach fit zu bleiben? Sind Trainingseinheiten immer einfach und lustig? Ich bin überzeugt Sie werden sagen, „NEIN, Herr Panhölzl das sind sie nicht!“

Warum soll es dann gerade in der Wirtschaft, wo wir unseren Beruf ausüben, anders sein. In der Freizeit genießen wir viele Technologien, die uns die neue Zeit bietet z.B. unser Liebkind das Smartphone. Sobald die identen Veränderungen in der Wirtschaft auf uns zukommen, sträuben sich viele Mitarbeiter und Führungskräfte dagegen. Beispiel: Seminar! Machen Sie gleich selbst einen Test: „Wie oft haben Sie sich freiwillig aus eigenem Antrieb 2017 weiter gebildet und somit fit für die beruflichen Herausforderungen trainiert“?

Ich kann mir bei vielen, die jetzt diesen Blog lesen, die Antwort gut vorstellen. Sie werden vielleicht zurückschrecken und sagen „Naja, da ist der Chef verantwortlich“. Manche die sich gar nicht weiterbilden wollen, werden meinen: „Ich habe meinen Beruf erlernt, ich arbeite jeden Tag fleißig, ich gebe schon so viel für die Firma, das muss reichen.

Erkennen Sie es, was ich Ihnen mit diesem Berlin-Inside-Artikel näher bringen will: „Die Zukunft sind Sie selbst“!!!

 

Sie bestimmen, wie es weiter geht

Sie bestimmen durch Ihr tägliches Denken und Handeln – mittlerweile einer meiner Klassiker – wie Ihre persönliche Zukunft morgen aussehen wird. Wie oft habe ich schon in Blogs erwähnt, dass ich das wirtschaftliche System nicht erfunden habe. Sie lieber Blogleser auch nicht. Das entscheiden Institutionen, Politiker, Verbände, Organisationen und mächtige Entscheidungsträger bei Konzernen, die weltweit Einfluss haben. Wir werden das System mit Sicherheit nicht verändern können. So wie im Sport, wenn Sie eine Disziplin ausüben wollen, gibt es Spielregeln. Nehmen Sie an Wettkämpfe teil, müssen Sie diese Spielregeln befolgen. Kein Olympiateilnehmer kann in einer Disziplin sagen: „Nein das gefällt mir nicht, ich mach es ein wenig anders“. Die Regeln stehen fest. Das Training davor, um so erfolgreich zu werden, dass man bei solchen Top-Wettkämpfen teilnehmen kann, ist ebenfalls längst bekannt. Genauso sieht es auch aus, wenn Sie in einem Dorf, in einer Gemeinde zu Hause sind und im lokalen Sportverein mitwirken. Es spielt keine Rolle ob wir über Olympische Spiele sprechen, oder einen Fußballclub in einem sehr kleinen Dorf. Die Zutaten und Herausforderungen sind die GLEICHEN!

Wir wollen den Wohlstand absichern. Viele ergänzen gleich und sagen ich möchte ein gutes Leben führen. Ich möchte mir viele schöne Dinge leisten. Das alles ist richtig und wichtig. Es macht Spaß, wenn man privat das Leben genießen kann! Das ist nur möglich, wenn auch der Erfolg im Beruf stimmt.

Akzeptieren Sie bitte ab heute: Ihre Einstellung, Ihr Zugang zur Zukunft und Ihre Bereitschaft, sich dafür einzusetzen entscheiden wie Ihre ganz persönliche Zukunft aussehen wird. Als Führungskraft und Entscheidungsträger beeinflussen Sie zusätzlich die Mitarbeiter und Geschäftspartner.

Es ist nicht einfach, Gewohntes zu verändern. Keine Frage! Doch wie so oft im Leben, mit dem ersten Schritt in die richtige Richtung beginnt der Erfolg. Inhalieren Sie ein wenig den Spirit von Startup-Unternehmen und jungen dynamischen Führungskräften wie auch von alten Hasen, die die Digitalisierung und den damit einhergehenden temporeichen Wandel akzeptieren und dementsprechend handeln. Gehen Sie positiv an die Herausforderung heran! Reden Sie nicht nur über die Hürden und Risiken, sondern sprechen Sie mehrheitlich über die Chancen, die durch diese Veränderungen entstehen und Sie werden davon profitieren.